Feinstaub in Wien

Feinstaub in Wien
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Asthma, Lungenkrebs und viele Allergieformen sind die Auswirkungen der Feinstaubbelastungen, die besonders in Ballungsräumen wie in den europäischen Metropolen und Innenstädten eine unsichtbare Bedrohung für die Gesundheit der hier lebenden Bevölkerung darstellt. Feinste Partikel in Nanogröße entstehen sowohl beim Autofahren, als auch bei Laserdruckern und im Industriebetrieb.

In der österreichischen Hauptstadt führten die überhöhten Luftwerte und die schlechte Luftqualität in Wien, die eine hohe Konzentration von den gefährlichen Nanopartikeln in vielen Bereichen der Innenstadt, besonders der Hauptverkehrsadern zu umfassenden Mess- und Risikostudien, die einen umfassenden Handlungsplan gegen Feinstaub in Wien zum Ergebnis hatten.

Kampf gegen die schlechte Luftqualität in Wien

Dabei hängt der Grad der Feinstaubbelastung besonders von der Nähe der Bewohner zu größeren Verkehrswegen ab. Verursacht werden die unter einem hundertstel Millimeter kleinen Partikel bevorzugt beim Verbrennungsprozess in Motoren von PKWs und LKWS. Auch der Gummiabrieb moderner Reifen, besonders durch heftigere Beschleunigungen und Verzögerungen wie es moderne turbogeldene Motoren bieten, schaffen neues Gefahrenpotential und reduzieren die Luftqualität in Wien.

Alternative Mobilität für eine bessere Luftqualität in Wien

Doch die Stadt steuert dem steigenden Anteil von Feinstaub in Wien mit umfassenden Maßnahmen entgegen. So wird bis ins Jahr 2020 das für die Innenstadt gültige Lastkraftwagenverbot auf die Euro 1 Klasse ausgeweitet. Auch eine öffentliche stärkere Förderung von Baumaßnahmen im Fahrradbereich und der Ausbau bereits bestehender Fahrradstrecken im Stadtgebiet werden dabei unterstützt. Durch höhere Subventionen und Beteiligungen der Stadt sollen auch zukünftig die Preise für den öffentlichen Nahverkehr deutlich sinken und damit gibt es hoffentlich weniger Feinstaub in Wien.

Wiens Zukunftsplan gegen Feinstaub

Ein weiterer Baustein ist ein Gesetz zu Energieeffizienz beim Neubau von Häusern, der den Fernwärmebedarf, welcher bislang zu zwei Dritteln aus fossilen Energieträger wie Gas und Kohle, die ebenfalls für die schlechtere Luftqualität in Wien verantwortlich zeichnen, zu senken.

Um zukünftig den Verkehrsfluss so schnell wie möglich zu halten und um größere Standzeiten und Laufleistungen der Fahrzeuge zu reduzieren wurden im PUMA , dem Programm für Umweltmanagement im Magistrat der Stadt Wien neue Konzepte für Stauvermeidung und Reduzierung von Feinstaub in Wien an Baustellen Flottenökologisierung und elektrische Mobilitäts- und Energiekonzepte entwickelt. Bis 2020 sollen die Werte für Feinstaub in Wien und die Luftqualität Wien kontinuierlich verbessert werden.