Feinstaub bei Laserdruckern

Feinstaub bei Laserdruckern
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In den meisten Büros und privaten Arbeitszimmern kommen Laserdrucker zum Einsatz. Allerdings ist der Betrieb der Geräte auch mit gesundheitlichen Gefahren verbunden. Die Freisetzung von Milliarden kleinster Nanopartikel macht den Laserdrucker zu einem Feinstaubproduzenten der Extraklasse.

Feinstaub bei Laserdruckern – der Weg in die Raumluft

Nanopartikel entstehen beim Gebrauch eines Laserdruckers als Nebenprodukt beim Drucken und gelangen auch direkt aus der Tonerkartusche in die Raumluft. Studien des Umweltbundesamtes belegen den Ausstoß von Nanopartikeln in unterschiedlicher Menge bei allen Laserdruckern. Viele Drucker zeigen sogar extrem hohe Emissionen, die auch als gasförmige, flüchtige Stoffe austreten, und zudem einen Ausstoß an Nanopartikeln, die mit giftigen Substanzen behaftet sind. Titan, Brom, Zink, Silizium, Nickel, Eisen und Chrom konnten nachgewiesen werden. Diese Art Feinstaub bei Laserdruckern sorgt für eine extreme gesundheitliche Gefährdung.

Feinstaub bei Laserdruckern – das Gefahrenpotential

Immer häufiger bestätigen Mediziner und Toxikologen, dass die entweichenden Nanopartikel gefährlich für den Anwender sind. Feinstaub bei Laserdruckern kann sich auf menschliche Lungenzellen auswirken und diese auf Dauer erheblich schädigen. Die ersten Symptome bei Leuten, die Feinstaub bei Laserdruckern über einen längeren Zeitraum ausgesetzt sind, zeigen sich in unterschiedlich starken Beschwerden und allergischen Reaktionen. Husten, Abgeschlagenheit, tränende Augen, Nasenbluten und Asthma sind Anzeichen für Feinstaub bei Laserdruckern. Mittlerweile gibt es erste Gerichtsurteile, die die Reaktion auf Feinstaub bei Laserdruckern als Berufskrankheit anerkennen, obwohl es noch keine gesetzlich vorgegebenen Grenzwerte gibt.

Runter vom Schreibtisch – Laserdrucker in Isolation

Um sich vor Feinstaub bei Laserdruckern zu schützen, wird empfohlen den Drucker möglichst nicht in unmittelbarer Nähe wie z. B. auf dem Schreibtisch aufzustellen. Ein Sicherheitsabstand von fünf Metern zum Arbeitsplatz sollte vorsichtshalber gewahrt werden. Um Feinstaub bei Laserdruckern unter Kontrolle zu halten, sollten die Geräte, ebenso wie es seit einigen Jahren bei Kopierern, die nach dem gleichen Prinzip wie Laserdrucker funktionieren, üblich ist, in gesonderten Räumen mit spezieller Belüftung aufgestellt und betrieben werden.