Feinstaub – die unsichtbare Gefahr am Arbeitsplatz

Arbeiten am Kopiergerät

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Kaum ein Begriff ist in den letzten Jahren so oft verwendet worden, wie Feinstaub . Die Feinstaubbelastung durch Kraftfahrzeuge sorgte für die so genannte Umweltplakette und eine enorme Aufmerksamkeit in den dicht bebauten Innenstädten. Doch neben diesen, den meisten Menschen bekannten Werten, findet sich oftmals Feinstaub am Arbeitsplatz und sorgt dort für eine unerwartet hohe gesundheitliche Belastung der Arbeitnehmer.

Feinstaub am Arbeitsplatz – Auch im Büro wird es gefährlich

Wer bei Feinstaub nur an Autos und LKWs denkt und sich in seinem hermetisch abgeriegelten Büro sicher fühlt, liegt leider oftmals falsch. Unter den Begriff Feinstaub fallen mehr als 80 verschiedene Nano-Partikel, welche aufgrund ihrer extrem geringen Größe mit dem bloßen Auge nicht zu sehen sind. Diese werden jedoch nicht nur von Verbrennungsmotoren in die Umwelt geblasen, sondern finden sich in den meisten Büros wieder. Ein wichtiger Indikator für Feinstaub am Arbeitsplatz ist dabei das Vorhandensein eines oder mehrerer Laserdrucker. Denn diese nützlichen und unauffälligen Geräte sorgen für eine hohe Belastung in geschlossenen Büroräumen.

Die von diesen Druckern ausgestoßenen Partikel fallen aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen ebenfalls unter den Begriff Feinstaub und sorgen am Arbeitsplatz für eine unsichtbare und unerwartete gesundheitliche Belastung. Diese Nano-Partikel aus dem Laserdrucker greifen dabei die menschliche Lunge an und sorgen für eine Vielzahl an Symptomen. Darunter fallen unter anderem Abgeschlagenheit, Nasenbluten oder Asthma. Dabei ist es leider unerheblich, ob der Drucker viel oder wenig benutzt wird. Diese Partikel entstehen sowohl als Nebenprodukt während des Druckvorgangs, als auch direkt aus dem Toner des Druckers.

Feinstaub am Arbeitsplatz minimieren

Zunächst einmal: Laserdrucker gehören nicht auf den Schreibtisch. Will man der eigenen Gesundheit etwas Gutes tun, sollte man den Drucker komplett aus dem eigenen Büro verbannen. Eigene Druckerräume mit entsprechender Belüftung würden die Belastung durch Feinstaub am Arbeitsplatz bereits deutlich senken und den Feinstaub am Arbeitsplatz auf ein gesundheitlich unbedenkliches Maß reduzieren.