Holzfeuerung und Feinstaub

Wood Pellets

Feinstaub entsteht durch jeden Verbrennungsvorgang, egal ob dieser im Motor eines Autos oder in der holzbefeuerten Heizanlage stattfindet. Über den Schädlichkeitsgrad von Holzfeuerung-Feinstaub wird von Experten noch diskutiert, viele stufen ihn bereits genauso gesundheitsschädlich ein wie Dieselruß. Die Liste der Krankheiten, die auf Feinstaub zurückgeführt werden, wächst stetig.

Holzfeuerung Feinstaub muss reduziert werden

Je unvollständiger Holz verbrannt wird, desto mehr Holzfeuerung Feinstaub entsteht. Extrem schlechte Verbrennung findet in Holzöfen mit veralteter Technik statt, auch falsches Heizverhalten spielt eine Rolle. Nach Schätzungen stammen etwa zwei Drittel des Feinstaubs aus veralteten Holzfeuerungsanlagen. Zum Schutz der Gesundheit sollten Öfen, die älter als zwanzig Jahre sind, saniert oder ausgetauscht werden. Moderne Öfen erzeugen durch die Optimierung des Ausbrands deutlich weniger gesundheitsschädlichen Holzfeuerung Feinstaub.

Holzfeuerung Feinstaub und Krebs

Toxikologische Studien haben ergeben, dass selbst kleine Holzfeuerungen große Mengen von Feinstaub erzeugen können, der PAK (polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoff) enthält. Der im Holzfeuerung Feinstaub enthaltene PAK gilt als krebserregend und führte in Tierversuchen zur erhöhten Schädigung von Lungenzellen bei den Versuchstieren. Andere Versuche an Mäusen zeigten, dass Feinstaub das Lungengewebe durchdringt und über das Blut und die Lymphflüssigkeit in alle Organe gelangt. Feinste Feinstaub Partikel dringen sogar bis in das Gehirn vor und können dort entzündliche Reaktionen auslösen.

Die Maßnahmen gegen steigenden Holzfeuerung Feinstaub

Der Verbrauch von Heizöl ging im letzten Jahr um ein Drittel zurück, der Holzverbrauch zu Heizzwecken stieg um über zwanzig Prozent und damit war ein deutlicher Anstieg der Schadstoffemission zu verzeichnen. Da immer mehr mit nachwachsenden Rohstoffen wie Holz, Hackschnitzel oder Holzpellets geheizt wird, gibt es seit März 2010 eine neue Immissionsschutz-Verordnung, die verschärfte Grenzwerte für Kohle- und Holzöfen vorsieht. Eine Liste der Brennstoffe, die in diesen Öfen verbrannt werden dürfen, ist in der Verordnung enthalten. Durch erhöhte Anforderungen an Anlagentechnik, korrektes Heizverhalten und geeignete Brennstoffe will das Ministerium die steigende gesundheitsgefährdende Luftverschmutzung durch Holzfeuerung Feinstaub eindämmen.

Feinstaub aus dem Kaminofen

Brennholz vor einem Kamin
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Immer mehr Menschen setzen heute auf Wärme aus dem Kaminofen. Ein knisterndes Feuer wärmt und sorgt für eine gemütliche Atmosphäre. Doch ist das flackernde Feuer nicht ganz ungefährlich: Setzt doch das Verbrennen von Holz in Kaminöfen Feinstaub frei. Das ist nicht nur für die Umwelt schädlich, sondern auch für die Gesundheit der Bewohner.

Gefährlicher Feinstaub aus dem Kaminofen

Nicht nur Fahrzeuge produzieren Feinstaub. Auch ein Kaminofen produziert bei der Verbrennung die gefährlichen, extrem kleinen Rußpartikel. Das sind unverbrannte Kleinstoffe, die in die Luft abgegeben werden. Diese Partikel dringen tief in die Lungen ein. Kommen sie mit bestimmten Körperstellen in Kontakt, so können Entzündungsreaktionen ausgelöst werden und schlimmstenfalls das Erbgut geschädigt. Nicht nur wegen dem abgegebenen Feinstaub ist ein Kaminofen bedenklich für die Gesundheit: Die Partikel aus dem Holzfeuer enthalten sehr viele polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, die im Verdacht stehen, Krebs auszulösen. Ein Grund also die Produktion von Feinstaub im Kaminofen zu minimieren.

Weniger Feinstaub aus dem Kaminofen

Neue Kaminöfen sind in Bezug auf Feinstaub in der Regel weniger gefährlich als veraltete Öfen. Deshalb hat die Bundesregierung beschlossen, dass alte Feuerungsanlagen schrittweise gegen feinstaubarme Öfen ausgetauscht werden müssen. Je nach Alter gelten unterschiedliche Übergangsfristen, über die der zuständige Schornsteinfeger im Rahmen der regelmäßigen Feuerstättenschau informiert.

Die richtige Heiztechnik machts

Trotzdem kann Feinstaub auch von einem Kaminofen neuer Bauart produziert werden. Grund hierfür sind Fehler beim Beheizen des Ofens. Wichtig ist: nur trockenes, mindestens zwei Jahre gelagertes, Holz verfeuern, das reduziert den Staubgehalt. Sinkt die Restfeuchte von 25 auf 14 Prozent, sinkt der Feinstaubausstoß um die Hälfte. Per Gesetz darf in einem Kaminofen nur Holz mit einer Restfeuchte von maximal 25 Prozent verfeuert werden. Auch mit dem Anzünden eines Feuers in Kaminöfen kann der Feinstaub-Gehalt reduziert werden. So sollte Feuer von oben angezündet werden. Das verhindert, dass Holz über längere Zeit nur schwach brennt.