Feinstaub und Krebs

Man hört sie immer wieder dicht aufeinander folgend, die Wörter: Feinstaub Krebs. Krebs kennen wir alle, ein Tumor, bösartig oder gutartig, der im Fall von Erstere unsere Gesundheit bedroht. Aber wie hängt das nun mit Feinstaub zusammen? Und was genau ist Feinstaub eigentlich?

Feinstaub – Eine Definition

Nach der offiziellen Definition der amerikanischen Umweltschutzbehörde handelt es sich bei Feinstaub um eine der Schwebestaubsorten (d.h. mikroskopisch kleine Teilchen die in der Luft o.ä. Schweben, aufgrund von z.B. Aufwirbelungen). Dieser Schwebestaub wird wiederum in Grobstaub und verschiedenen Feinstaubarten unterteilt. Die oberste Durchmessergrenze für Feinstaub liegt dabei bei 10 µm, hier wird von „inhalierbarem Feinstaub“ gesprochen.

Die nächstkleinere Stufe stellt der Lungengängige Feinstaub dar (besonders wichtig bei “ Feinstaub Krebs“), dieser besitzt nur ein Viertel des Durchmessers wie sein großer Verwandter, nämlich 2,5 µm. Die letzte und kleinste Sorte sind die ultrafeinen Partikel, welche kleiner als 0,1 µm sind. Trotzdem “ Feinstaub Krebs „: wie hängt das zusammen?

Feinstaub Krebs: Auf die Sorte kommt es an

Nicht alle Sorten Feinstaub sind gleich wichtig für die Frage nach der “ Feinstaub Krebs „- Beziehung. Die krebserregenden Stoffe stammen vor allem aus älteren Fahrzeugantrieben wie z.b. Der Dieselmotor. Eine besonders hohe Gefährdung entsteht vor allem aus der Verwendung von keinem oder den falschen Feinstaubfiltern . Eines der größten Probleme ist die geringe Größe, hierdurch entwischen die Feinstäube den „Filtern“ in unserem Atemsystem und dringen dann beim Atmen vor in unser Lungensystem.

Hierbei gilt je kleiner, desto weiter kann der Staub vordringen. Die kleine Sorte kann bis in die empfindlichen Lungenbläschen vordringen, der Körper reagiert irritiert auf dem Fremdkörper und versucht ihn mit einer Entzündung loszuwerden. Diese Entzündung kann vermehrt zum Auftreten von Geschwülsten (Krebs) führen. Dieser ist nicht nur auf die Lunge beschränkt, sondern gelangt über den Blutkreislauf auch an andere Körperstellen.