Feinstaub in München

Feinstaub in München

Feinstaub ist ein Umweltproblem, das uns tagtäglich in den Medien begegnet. In den meisten Ballungsgebieten und Großstädten werden die höchsten Werte erreicht, auch die Belastung durch Feinstaub in München ist immer wieder ein Thema. Je nach Wetterlage steigen die Werte an und bringen eine gesundheitliche Beeinträchtigung mit sich.

Hohe Belastung durch Feinstaub in München

Für die zulässigen Feinstaub-Höchstwerte gibt es seit dem Jahr 2005 eine einheitliche Regelung, die europaweit gilt. Sie besagt, dass an höchstens 35 Tagen pro Jahr das Tagesmittel den Grenzwert von 50 Mikrogramm pro cbm Luft nicht überschritten werden darf. Ab 2015 sind diese bisherigen Richtwerte bindend. Da das gesundheitliche Risiko durch die Feinstaubbelastung steigt, sind Maßnahmen gefragt, die eine kurz- und mittelfristige sowie langfristige Senkung von Feinstaub in München bringen. Immer wieder wird davor gewarnt, dass Heizungs-Emissionen und Autoabgase in der Innenstadt eine schädliche Feinstaubbelastung erzeugen.

Maßnahmen gegen den Feinstaub in München

Um der erhöhten Feinstaubbelastung entgegen zu wirken, wurden bereits verschiedene Maßnahmen getroffen. Dazu gehört in erster Linie ein Durchfahrverbot von München für LKWs. Seit der Einführung der LKW-Maut wurde die Innenstadt von vielen LKW-Fahrern als Alternativ-Strecke zur Umfahrung der Autobahn genutzt. Weitere Möglichkeiten, die abgashaltige Luft in höhere Luftschichten zu blasen und die Anwohner vor noch mehr Feinstaubbelastung zu bewahren, wären spezielle Tunnels mit Abgaskamin . Eine ebenfalls wirksame Maßnahme gegen Feinstaub in München ist die Einrichtung von „grünen Wellen“ an Verkehrsampel, sie sorgen für Verkehrsfluss.

Effektive Maßnahmen zur Verringerung von Feinstaub in München

Zur umweltverträglichen Gestaltung des Straßenverkehrs gehört auch der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, die Schaffung von Umwelt-Zonen und die Einführung von Car-Sharing-Angeboten. Günstige Tickets und zusätzliche Park+Ride-Möglichkeiten sollen einen Anreiz für Berufstätige bieten und den Feinstaub in München reduzieren. Weitere Maßnahmen in Hinsicht auf Öl- und Feststoff-Verbrennungsanlagen in Gebäuden sind erforderlich. Neben der Versorgung mit unweltfreundlichen Gas bietet auch der Anschluss an das Fernwärmenetz eine Möglichkeit zur Senkung der Feinstaubbelastung.

Feinstaub in deutschen Städten

Feinstaub ist seit Jahren ein wichtiges Thema in Deutschland. Besonders Großstädte sind immer wieder von zu hohen Belastungen durch Feinstaub betroffen. Auch, wenn seit geraumer Zeit viele Maßnahmen ergriffen wurden, um beispielsweise den Feinstaub in München zu mindern, werden die Grenzwerte trotzdem immer wieder überschritten – teilweise mit erheblichen gesundheitlichen Folgen für die Bevölkerung.

Achtung Umweltzone

Feinstaub in München erfolgreich bekämpfen

Seit Jahren wird der Feinstaub in München genauso bekämpft, wie auch in anderen Großstädten. Mit der Landshuter Allee verfügt München über eine der am stärksten verschmutzen Straßen, die es in Europa gibt. Und auch an anderen Stellen werden die Werte von Feinstaub in München immer wieder überschritten. Doch mittlerweile machen sich eingeleitete Maßnahmen bemerkbar. Im Jahr 2012 sank die Anzahl der Tage, an denen es zu Grenzwertüberschreitungen kam. Dies lag einerseits an den eingerichteten Umweltzonen und zudem andererseits an der Inversionswetterlage. Um zukünftig weiterhin die Werte für Feinstaub in München senken zu können, wird über weitere Tempo 50 Zonen an Verkehrsknotenpunkten nachgedacht. Mit dieser Maßnahme könnte die Belastung durch Stickstoffdioxid schon um weitere fünfzehn Prozent gesenkt werden.

Folgen für die Bevölkerung durch Feinstaub

Gesundheitliche Folgen für die angrenzende Bevölkerung durch eine Feinstaubbelastung bleiben, besonders in größeren Städten nicht aus. Besonders an Tagen, bei denen Grenzwerte für eine Feinstaubbelastung erreicht oder sogar überschritten werden, müssen gerade Menschen mit Atemwegserkrankungen häufig einen Arzt aufsuchen. Doch nicht nur die Atemwege sind von den Auswirkungen betroffen. Wie der Feinstaub in München führt auch in anderen Ballungsgebieten die zu große Konzentration der Feinstaubbelastung zu Erkrankungen des Herz – Kreislauf Systems, bis hin zum Herzinfarkt. Doch nicht nur kurzzeitige hohe Belastung hat Folgen für die Gesundheit, sondern auch die langfristige schwächere Feinstaubkonzentration führt zu gesundheitlichen Schäden. Dies schließt auch Lungenkrebs als Folgekrankheit mit ein. Je kleiner die Staubpartikel sind, um so gefährlicher sind die Folgen für die Gesundheit.