Die Feinstaub Partikelgröße

Wenn von der Reinheit der Luft gesprochen wird, ist auch immer von Feinstaub die Rede. Die gesundheitlichen Gefahren hängen von der Feinstaub Partikelgröße ab. Daher beruht die Einstufung im Standard PM auf der Feinstaub Partikelgröße.

Erste Erkenntnisse zur Feinstaub Partikelgröße

Ursprünglich wurde die Qualität einer Umgebung lediglich nach dem Schwebstaub gemessen, also der Menge an Staub, die in der Luft vorhanden ist. 1987 definierte die Umweltschutzbehörde der USA, die EPA einen neuen Standard, den PM. Im PM Standard wird die Feinstaub Partikelgröße berücksichtigt. Die Einteilung der Stäube erfolgt nach der Möglichkeit, wie weit ein Staubpartikel in den Organismus eines Menschen eindringen kann. Als Feinstaub wird nur Staub bezeichnet, dessen Partikel eingeatmet werden können. Diese sind keiner als 10 µm. Man spricht vom PM10 Standard.

Weitere Klassifizierungen nach der Feinstaub Partikelgröße

Entsprechend der amerikanischen Richtlinien wurden auch in der EU Grenzwerte für Feinstaub nach dem Standard PM10 festgelegt. Die Feinstaubverordnungen beziehen sich auf die gesamte Belastung durch Feinstaub mit einer Partikelgröße von weniger als 10 µm. Die Gefahrstoffverordnung macht feinere Unterschiede.

Partikel mit weniger als 1 µm werden vollständig für die Grenzwerte herangezogen, größere Partikel nur zu einem gewissen Prozentsatz. Staub mit einer Partikelgröße von weniger als 2,5 µm wird als lungengängig eingestuft, weil er beim Atmen bis in die Lunge vordringt. Eine Feinstaub Partikelgröße von weniger als 0,1 µm bedeutet, dass der Staub sogar die Lunge passiert und in den Körper eindringt.

Neue Standards bei der Feinstaub Partikelgröße

Im Jahr 1997 wurden die amerikanische Richtlinie um den Standard PM2.5 erweitert, um Feinstaub der lungengängig ist zusätzlich zu begrenzen. Ähnlich der Gefahrstoffverordnung wurden Wichtungen eingeführt. Die Partikelgrößen von weniger als 0,5 µm werden vollständig berücksichtigt, größere Partikel, die aber kleiner als 2,5 µm zur Hälfte. Der UP Standard begrenzt Feinstaub, also Partikelgrößen von unter 0,1 µm.