Feinstaub Partikelfilter

Feinstaub fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu. Dieser Satz müsste rein theoretisch im Cockpit eines jedem Fahrzeug mit Dieselmotor angebracht sein. Die Mehrheit der Kraftfahrer macht sich keinerlei Gedanken darüber, wie hoch der Schadstoffausstoß ihrer Fahrzeuge trotz Feinstaub Partikelfilter tatsächlich ist und wie diese unsere Atemluft verpesten und unsere Gesundheit gefährden. Da sie sich dieser Gefahr, der sie und ihre Mitmenschen täglich ausgesetzt sind, nicht bewusst sind, machen sie sich ebenfalls keinerlei Gedanken darüber, wie man diesem enormen Schadstoffausstoß entgegenwirken kann.

Dank Feinstaub Partikelfilter weniger Umweltverschmutzung?

Die Fahrzeugindustrie versucht stets, den Anteil der Rußpartikel in den Dieselabgasen zu minimieren. Dies gelang beim Anteil grober Rußpartikel. Gefährlich allerdings sind die „lungengängigen“, sehr kleinen Rußteilchen. Die Menge dieser Teilchen hat zugenommen. Die Gründe hierfür sind u. A. die neuen Techniken der Dieseleinspritzung. Die natürlichen Abwehrmechanismen der Lunge versagen und die ultrafeinen Rußpartikel dringen in die Lunge ein. Der neue Motor ist mit einem Feinstaub Partikelfilter ausgestattet. Somit stoßen sie weniger Rußpartikel aus, allerdings sind diese kleiner und gefährlicher. Die Autoindustrie gaukelt der Bevölkerung vor, dass die neuen Motoren mit Feinstaub Partikelfilter „umweltfreundlicher“ sind. Dies ist jedoch nicht der Fall, da sie das Immunsystem stärker schädigen als die Älteren.

Partikelfilter
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Die Grenzen der Feinstaub Partikelfilter

Die Verkäufer propagieren Diesel als „umweltfreundlich“, da für sie dieser Treibstoff der schnelle Retter aus der Absatzkrise darstellt. Momentan kostet der Liter Diesel etwa 16 Cent weniger als das normale Benzin. Ökologisch ist dies allerdings nicht zu rechtfertigen, denn die Rußpartikel, die der Feinstaub Partikelfilter nicht entgiften kann, sind ein Grund dafür, weshalb die Arktis und die Gletscher der Erde immer weiter schmelzen. Diejenigen Kraftfahrer, die nun auf Rapsöl oder Biodiesel umsteigen wollen, werden enttäuscht. Feinstaub Partikelfilter vertragen kein Biodiesel und Rapsöl als Kraftstoff zu verwenden, ist 30-mal krebserregender als herkömmlicher Diesel. Da die Zahl der Kraftfahrzeuge mit Dieselmotor in den letzten Jahren um ein Vielfaches zugenommen hat, ist die Belastung der Umwelt trotz Feinstaub Partikelfilter extrem groß. Die Autoindustrie hat ihre Kunden für den Kauf eines Dieselfahrzeugs mit Feinstaub Partikelfilter überredet.

Feinstaub Grenzwert

luftverschmutzung
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Lungenkrebs, Asthma und Heuschnupfen, die Auswirkungen von Feinstaub waren in den letzten Jahrzehnten weitgehend unerforscht. Seit den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen neigen immer mehr Staaten dazu, ihren Auftrag die Bürger zu schützen in diesem Bereich ernst zu nehmen. Der Feinstaub Grenzwert ist gesetzlich geregelt, sensorische Überwachung und technische Umgehungsstrategien haben in den letzten Jahren besonders in den Innenstädten europäischer Metropolen dafür gesorgt, dass die Belastung der Bevölkerung und der Feinstaub Grenzwert weiter gesunken ist.

Der Feinstaub Grenzwert als Maß

Trotzdem gibt es heutzutage, besonders im Straßenverkehr, immer noch viele unbekannte und gefährliche Quellen, die für höhere Werte und steigende partielle Umweltbelastung sorgen und der Feinstaub Grenzwert überschritten wird. Auf der Straße sorgen besonders feiner Reifenabrieb für eine starke Kontaminierung der näheren Umgebung. Bei der Abroll- und Walkbewegung reißen Ahädesionskräfte zwischen Gummi und Asphalt feinste Partikel aus der Lauffläche, die sich durch die hohe Geschwindigkeit des Fahrzeuge in der Luft zerstäuben. Auch der Metallabrieb der Bremsscheiben und -backen ist durch ähnliche Phänomene für den Menschen schädlich. Ebenfalls kritisch sind Dieselfahrzeuge ohne Katalysator bzw. Rußpartikelfilter. Da die Verbrennung nicht so vollständig wie bei Benzin erfolgt, werden hierbei feine Rußstäube in die Umgebung emittiert.

Wirksame Gegenmaßnahmen – der Feinstaub Grenzwert

Um diesen Schäden in Lunge, Bronchien und Nasenschleimhäuten zuvor zu kommen, hat die Bundesregierung 2006 eine spezielle Verordnung zur Kennzeichnung feinstaubarmer Fahrzeuge ins Leben gerufen. Seit 2011 dürfen nun keine rot gekennzeichneten Automobile mehr im Innenstadtbereichen von deutschen Metropolen, sogenannte Umweltzonen, wo die Belastung besonders groß ist, nicht mehr fahren. Die Idee sich am Boden absetzende Feinstäube mit täglichen Reinigungen der Straßen entgegen zu treten, scheiterte an der Tatsache, dass die Maschinen nur mittlere und große Teilchen erfassen können.

Als Feinstäube werden generell alle Luftpartikel des Schwebestaubes mit einer Größe zwischen 0,1 und 10 Nanometer betrachtet. Für Sie gilt ein der Europäischen Union seit 2001 der Feinstaub Grenzwert von 80 µg/m³ für den Sommer und 130 µg/m³ für die Wintermonate als Tagesdurchschnitt. Überwacht wird der Feinstaub Grenzwert auch im Straßenverkehr vom Umweltbundesamt.

Grenzwerte Feinstaub

Feinstaub
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Feinstaub in der Atemluft gehört zu den schlimmsten Verunreinigungen, denn die Staubpartikel im Nanogrößenbereich dringen tief in die Lungen ein und können nicht mehr ausgeatmet werden. Die WHO hat deswegen Feinstaub Grenzwerte verordnet, werden diese überschritten, dann nimmt die Gesundheitsgefährdung drastisch zu und die jeweiligen Bundesländer sind verpflichtet, ihre Luftreinhaltepläne zur Senkung der Feinstaub Grenzwerte durchzuführen.

Feinstaub Grenzwerte – wie können sie eingehalten werden?

Durch Menschenhand erzeugter Feinstaub wird primär durch Industrieanlagen, Kraftfahrzeuge und Kraftwerke, aber auch Heizungen in Wohnhäusern ausgestoßen. Die höchste Konzentration tritt in Ballungsgebieten oder stark industrialisierten Gegenden auf. Feinstaub kann auch innerhalb von Wohnungen gemessen werden, erzeugt durch Staubsauger ohne Filter, Tabakkonsum oder Bürogeräte. Weil die Feinstaubpartikel nicht sichtbar sind, wurde die Gefahr lange unterschätzt. Mittlerweile sind deutschlandweit mehr als 450 Messstationen mit der Messung der Grenzwerte fü Feinstaub beschäftigt. Damit die erlaubten Feinstaub Grenzwerte nicht überschritten werden, sollte vermehrt zu öffentlichen Verkehrsmitteln gegriffen werden, offene Feuer in Kaminen ohne Abgasreinigung vermieden und veraltete Heizsysteme durch emissionsarme Brennwertkessel ersetzt werden.

Die erlaubten Feinstaub Grenzwerte

Seit dem 1. Januar 2005 ist die neue Feinstaubverordnung in Kraft, welche die Höhe und Konzentration der erlaubten Grenzwerte Feinstaub festlegt. In den sogenannten Umweltzonen dürfen, sobald die Grenzwerte Feinstaub überstiegen werden, Fahrzeuge mit großem Feinstaubausstoß nicht mehr bewegt werden. Mit diesen und anderen Regelungen ist es gelungen, die Feinstaubbelastung um mehr als 10% zu senken. Doch Feinstaub durch Fahrzeuge wird nicht nur von den Abgasen erzeugt, auch der Reifenabrieb beim Beschleunigen und Bremsen tragen erheblich zur Feinstaubbelastung bei. Deswegen bestehen Geschwindigkeitsbegrenzungen in den Gebieten mit hoher Feinstaubbelastung. Besonders gefährdet sind Ballungsräume , wie das Ruhrgebiet, der Großraum München, sowie alle Großstädte in Deutschland.

Die Überschreitung der Feinstaub Grenzwerte ist in den letzten Jahren kontinuierlich zurückgegangen, dies ist größtenteils auf die rigorose Einhaltung der Fahrverbote und die flächendeckende Nachrüstung von großen Industrieschornsteinen und Wohnungsheizungen zurückzuführen.

Feinstaub aus dem Kaminofen

Brennholz vor einem Kamin
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Immer mehr Menschen setzen heute auf Wärme aus dem Kaminofen. Ein knisterndes Feuer wärmt und sorgt für eine gemütliche Atmosphäre. Doch ist das flackernde Feuer nicht ganz ungefährlich: Setzt doch das Verbrennen von Holz in Kaminöfen Feinstaub frei. Das ist nicht nur für die Umwelt schädlich, sondern auch für die Gesundheit der Bewohner.

Gefährlicher Feinstaub aus dem Kaminofen

Nicht nur Fahrzeuge produzieren Feinstaub. Auch ein Kaminofen produziert bei der Verbrennung die gefährlichen, extrem kleinen Rußpartikel. Das sind unverbrannte Kleinstoffe, die in die Luft abgegeben werden. Diese Partikel dringen tief in die Lungen ein. Kommen sie mit bestimmten Körperstellen in Kontakt, so können Entzündungsreaktionen ausgelöst werden und schlimmstenfalls das Erbgut geschädigt. Nicht nur wegen dem abgegebenen Feinstaub ist ein Kaminofen bedenklich für die Gesundheit: Die Partikel aus dem Holzfeuer enthalten sehr viele polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, die im Verdacht stehen, Krebs auszulösen. Ein Grund also die Produktion von Feinstaub im Kaminofen zu minimieren.

Weniger Feinstaub aus dem Kaminofen

Neue Kaminöfen sind in Bezug auf Feinstaub in der Regel weniger gefährlich als veraltete Öfen. Deshalb hat die Bundesregierung beschlossen, dass alte Feuerungsanlagen schrittweise gegen feinstaubarme Öfen ausgetauscht werden müssen. Je nach Alter gelten unterschiedliche Übergangsfristen, über die der zuständige Schornsteinfeger im Rahmen der regelmäßigen Feuerstättenschau informiert.

Die richtige Heiztechnik machts

Trotzdem kann Feinstaub auch von einem Kaminofen neuer Bauart produziert werden. Grund hierfür sind Fehler beim Beheizen des Ofens. Wichtig ist: nur trockenes, mindestens zwei Jahre gelagertes, Holz verfeuern, das reduziert den Staubgehalt. Sinkt die Restfeuchte von 25 auf 14 Prozent, sinkt der Feinstaubausstoß um die Hälfte. Per Gesetz darf in einem Kaminofen nur Holz mit einer Restfeuchte von maximal 25 Prozent verfeuert werden. Auch mit dem Anzünden eines Feuers in Kaminöfen kann der Feinstaub-Gehalt reduziert werden. So sollte Feuer von oben angezündet werden. Das verhindert, dass Holz über längere Zeit nur schwach brennt.

Feinstaub im Büro

Feinstaub im Büro
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Feinstaub im Büro verstopft die Atemwege. Feinstaub im Büro steht im Verdacht, zahlreiche Allergien auszulösen. Wegen des Verkehrs in der Stadt und der heutigen Luftverschmutzung ist der schwebende Dreck allgegenwärtig, außer im trauten Büro? Das glaubten viele bisher. Neue Untersuchungen belegen dagegen, im durchschnittlichen Büro zirkuliert eine schädliche Menge der Substanz. Seine Quelle sind Drucker und Kopierer.

Feinstaub im Büro durch Toner

Lange war das „Gift aus dem Toner“ ein Mythos unter Büroangestellten. Viele fühlten sich krank, litten an gereizten Augen, Bronchitis und schlimmstenfalls an Asthma. Es musste sich erst eine „Interessengemeinschaft Tonergeschädigte“ bilden, die Untersuchungen des Phänomens unternahm. Tatsächlich ermittelten die Wissenschaftler eine nicht geringe Dosis Feinstaub, die vor allem von Laserdruckern und Kopieren in Betrieb verblasen wird. Einfacher Staub ist aber nur ein Anteil eines noch giftigeren Gemisches.

In kleinen aber schädlichen Mengen geraten mit dem Feinstaub im Büro Phenol, Styrol, Benzol, Dibutylzinn, Kobalt und Nickel in die Luft. Sogar Ozon wird während des Druckens produziert. Es greift besonders die Augen an. Dazu kommt eine Verunreinigung, die von unsauberen Klimaanlagen bekannt ist: Keime und Bakterien. Auch sie wirbeln durch Feinstaub im Büro herum, finden hier ihr perfektes Arbeitsklima. Innerhalb einer Stunde pumpt ein Laserdrucker circa 8 qm³ unreine Luft ins Büro.

Moderne Geräte verringern die Feinstaub Belastung im Büro

Unternehmen können kein Interesse an chronisch kranken Mitarbeitern haben, außer es rechnet sich trotzdem oder die Krankheiten werden nicht anerkannt. Bronchitis und chronischen Asthma lassen sich jedoch nicht simulieren. Verbindungen zu anderen Atemwegserkrankungen und sogar Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit Feinstaub im Büro sind kaum zu leugnen. Aber können Unternehmen auf Hochleistungsdruckverfahren genauso einfach verzichten, wie manche aus Gesundheitsgründen schon auf ergonomische Büromöbel setzen? Kaum. Bessere Lüftungssysteme oder abgetrennte Räume für Büro und Drucker (Bluetooth-Übertragung) könnten den Schaden begrenzen. Eine verstärkte Digitalisierung von Dokumenten wäre ideal.

Feinstaub im Büro als Herausforderung für Hersteller

Die Drucker-Entwickler sind gefragt. Denen wird es künftig schwerfallen, die Schädlichkeit ihrer Geräte zu bestreiten. Vielmehr sollten sie sich gezwungen sehen, die heutige Laserdruck-Technologie weiterzuentwickeln. Denn bis zu dem Tag, an dem Bürodokumente überall nur noch in digitaler Form verwendet werden, wird noch Zeit ins Land gehen. Solange wird es Feinstaub im Büro geben. Vielleicht werden Produkttester die Schadstoffbelastung von Druckern bald ebenso scharf prüfen wie bei Fahrzeugen. Das wäre ein erster Fortschritt.

Wofür wird ein Feinstaub Messgerät benötigt?

Feinstaub findet sich immer in der Atmosphäre und ist ein Teil des sogenannten Schwebstaubs, der zum Beispiel bei Lichteinfall in die Wohnung betrachtet werden kann. Er ist in großer Menge äußerst schädlich für die Gesundheit, besonders wenn Stoffe wie CO² oder CO im Feinstaub enthalten sind. Er tritt vereinzelt stark auf, zum Beispiel bei Parkett mehr als bei Teppichböden. Um bei einer möglichen erhöhten Belastung den Überblick zu behalten, lohnt es sich, ein Feinstaub Messgerät zu nutzen.

Das Feinstaub Messgerät

Der Nutzen eines Feinstaub Messgerät ist zur heutigen Zeit unerlässlich. Fast alle Bereiche des Lebens lassen sich mit den Geräten verbessern, denn eine hohe Konzentration von Feinstaub schränkt die Leistungsfähigkeit ein und kann schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben. Hier setzt das Feinstaub Messgerät an. Es erkennt durch verschiedene Messtechniken die Anzahl der Partikel in der Luft und ob diese dadurch über dem Normalwert von 50 Milligramm liegen. Dieser Wert sollte nie überschritten werden und darf in der Industrie an maximal 34 Tagen im Jahr anfallen. Das Feinstaub Messgerät ist sehr handlich konzipiert und bietet volle Freiheit für den zweiten Arm. Es verfügt über einen Bildschirm, Sensor und ein Ansauggerät. Diese Komponenten können noch mit einem Laser für exaktere Messungen kombiniert werden.

Die Funktion des Feinstaub Messgerätes

Ein Feinstaub Messgerät nutzt eine eingebaute Pumpe, die die Raumluft ansaugt und im Inneren an den Sensor weitergibt. Die Trägerluft wird in einem beheizten Rohr mit einem Dampf aus Alkohol gemischt, die im nächsten Schritt über einen Kondensator plötzlich abgekühlt werden. Der Alkohol setzt sich von den Partikeln ab, die in ihrem Umfang größer werden und leichter messbar sind. Der Sensor, ein Fotodetektor, erkennt nun die Streulichtimpulse, die ausgesandt werden. Die Geräte können zur optischen Messung noch mit einem Laser ausgestattet sein, der ein genaueres Messergebnis ermöglicht. Über den Bildschirm können die Ergebnisse dann eingesehen werden.

Welchen Sinn hat eine Feinstaubplakette?

Feinstaubplaketten
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An so gut wie jedem Fahrzeug befindet sie sich heutzutage: die Feinstaubplakette. Sie zeigt an, in welchem Rahmen sich die Feinstaubbelastung durch die Abgase des Fahrzeugs bewegt. Praktische Bedeutung hat die Feinstaub Plakette in Großstädten mit Umweltzonen. Diese befinden sich meist in den Innenstadtbereichen. In den dortigen Straßen dürfen sich nur Fahrzeuge mit angebrachter Feinstaub Plakette bewegen.

Auf die Farbe der Feinstaubplakette kommt es an

Der Grad der Belastung der Umwelt durch die Abgase des Fahrzeugs ergibt sich aus der Farbe der Feinstaubplakette. Besonders umweltfreundliche Fahrzeuge erhalten eine grüne Feinstaubplakette. Diese bilden die Schadstoffgruppe 4. Es handelt sich dabei um Fahrzeuge mit einem geregelten Katalysator. Außerdem fallen unter diese Kategorie Automobile, welche mit Erdgas, Ethanol oder Flüssiggas betrieben werden, sowie selbstverständlich auch Elektroautos ohne jedweden Ausstoß von Abgasen. Bei einer höheren Belastung mit Feinstaub erhalten Fahrzeuge in der Schadstoffgruppe 3 eine gelbe Feinstaubplakette. Hierunter fallen vor allen Dingen viel auf Basis von Diesel betriebene Fahrzeuge. Die rote Feinstaubplakette der Schadstoffgruppe 2 weisen zumindest noch eine ansatzweise Reduktion in Sachen Feinstaub auf. Am umweltschädlichsten sind allerdings Fahrzeuge ohne jedwede Feinstaub Plakette. Diese fallen unter die Schadstoffgruppe 1 und dürfen in keiner Umweltzone gefahren werden.

Warum wurden Umweltzonen geschaffen?

Die Belastung der Luft mit Feinstaub kann zu einer Reihe von gesundheitlichen Problemen führen. Hier sind verstärkte Vorkommen von allergischen Reaktionen zu nennen. Doch auch asthmatische Anfälle und andere Atemwegserkrankungen nehmen mit einer Erhöhung der Luftbelastung durch Feinstaub signifikant zu. Vielfach wird der Effekt auf die Atemwege mit dem von Zigarettenrauch verglichen bzw. gleichgesetzt. Durch die Einführung der Feinstaubplakette sind gerade in den Ballungsräumen Umweltzonen geschaffen worden, in denen eine Verminderung des Feinstaubs in der Luft unumgänglich war. Innerhalb dieser Zonen wurde und wird schrittweise vorgegangen. Viele Umweltzonen, wie etwa in Bonn, in denen heute noch Fahrzeuge mit gelber und grüner Plakette fahren dürfen, werden im kommenden Jahr nur noch mit grüner Feinstaub Plakette befahrbar sein.

Feinstaub – die unsichtbare Gefahr am Arbeitsplatz

Arbeiten am Kopiergerät

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Kaum ein Begriff ist in den letzten Jahren so oft verwendet worden, wie Feinstaub . Die Feinstaubbelastung durch Kraftfahrzeuge sorgte für die so genannte Umweltplakette und eine enorme Aufmerksamkeit in den dicht bebauten Innenstädten. Doch neben diesen, den meisten Menschen bekannten Werten, findet sich oftmals Feinstaub am Arbeitsplatz und sorgt dort für eine unerwartet hohe gesundheitliche Belastung der Arbeitnehmer.

Feinstaub am Arbeitsplatz – Auch im Büro wird es gefährlich

Wer bei Feinstaub nur an Autos und LKWs denkt und sich in seinem hermetisch abgeriegelten Büro sicher fühlt, liegt leider oftmals falsch. Unter den Begriff Feinstaub fallen mehr als 80 verschiedene Nano-Partikel, welche aufgrund ihrer extrem geringen Größe mit dem bloßen Auge nicht zu sehen sind. Diese werden jedoch nicht nur von Verbrennungsmotoren in die Umwelt geblasen, sondern finden sich in den meisten Büros wieder. Ein wichtiger Indikator für Feinstaub am Arbeitsplatz ist dabei das Vorhandensein eines oder mehrerer Laserdrucker. Denn diese nützlichen und unauffälligen Geräte sorgen für eine hohe Belastung in geschlossenen Büroräumen.

Die von diesen Druckern ausgestoßenen Partikel fallen aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen ebenfalls unter den Begriff Feinstaub und sorgen am Arbeitsplatz für eine unsichtbare und unerwartete gesundheitliche Belastung. Diese Nano-Partikel aus dem Laserdrucker greifen dabei die menschliche Lunge an und sorgen für eine Vielzahl an Symptomen. Darunter fallen unter anderem Abgeschlagenheit, Nasenbluten oder Asthma. Dabei ist es leider unerheblich, ob der Drucker viel oder wenig benutzt wird. Diese Partikel entstehen sowohl als Nebenprodukt während des Druckvorgangs, als auch direkt aus dem Toner des Druckers.

Feinstaub am Arbeitsplatz minimieren

Zunächst einmal: Laserdrucker gehören nicht auf den Schreibtisch. Will man der eigenen Gesundheit etwas Gutes tun, sollte man den Drucker komplett aus dem eigenen Büro verbannen. Eigene Druckerräume mit entsprechender Belüftung würden die Belastung durch Feinstaub am Arbeitsplatz bereits deutlich senken und den Feinstaub am Arbeitsplatz auf ein gesundheitlich unbedenkliches Maß reduzieren.

Feinstaub in Deutschland

Feinstaub Deutschland

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Feinstaub schädigt die Gesundheit und ist eine Umweltbelastung, welche sich durch einen rücksichtsvolleren Umgang mit Feinstaub verursachenden Maschinen, Fahrzeugen, sowie industriellen Fertigungsprozessen reduzieren ließe. In welchen Regionen Feinstaub Deutschland am härtesten trifft und so bei empfindlichen Menschen sogar für Atemprobleme sorgen kann, ist in der täglich aktuellen Karte zur Feinstaubbelastung aufgezeigt.

Mehr Aufmerksamkeit für das Feinstaub Problem Deutschland

Besonders im Stuttgarter Raum werden die Grenzwerte für eine unschädliche Feinstaub Belastung häufig überschritten. Die Ursache begründet sich in der vielen Industrie, welche mit hoher Emission vor allem in den Innenstädten für eine enorme Belastung sorgt. Die Warnhinweise für zu viel Feinstaub in Deutschland sollten ernst genommen und sich an die Tipps und Hinweise der Experten gehalten werden. In vielen Innenstädten ist es bereits üblich, dass vor allem in den Sommermonaten Fahrzeuge mit einer zu hohen Emission außerhalb parken müssen und nicht in die Stadt einfahren dürfen.

Durch diese Maßnahme will man Feinstaub Reduzierungen in Deutschland begünstigen und so für mehr Lebensqualität und weniger gesundheitsschädliche Stoffe in der Luft sorgen. Doch nicht nur für Sie als Menschen, sondern auch für Tiere und die Pflanzenwelt ist eine zu hohe Feinstaub Belastung nicht ohne Folgeschäden geblieben. Sterbende und sehr kranke Bäume in den Ballungszentren, Allergien bei Menschen und Tieren, sowie häufig auftretende Erkrankungen der Atemwege sind eine Folge in den Ballungszentren mit hohem Feinstaub Anteil in Deutschland.

Auf umweltfreundliche Technologien setzen

Um die Feinstaub Belastung in Deutschland zu mindern und für eine sauberere Umwelt zu sorgen, müssen Politik und Wirtschaft handeln. Schadstoffarme Fahrzeuge, die Umrüstung auf erneuerbare Ressourcen in der Industrie und der Wirtschaft, sowie Informationen an die Bundesbürger sind wichtige Fakten für eine gesündere Umwelt. Viele Menschen sind sich der hohen Belastung durch Feinstaub überhaupt nicht bewusst und reagieren verwundert, wenn beispielsweise ein Fahrverbot für Autos in den Innenstädten erteilt und von der Regierung zur Emissionsminderung angeordnet wird.