Feinstaub pm2,5

Bei Feinstaub pm2,5 handelt es sich um Feinstaub, bei dem die Hälfte der Partikel einen Durchmesser von 2,5 Mikrometer haben, außerdem gibt es einen niedrigeren Anteil größerer Teilchen und einen größeren Anteil von kleineren Teilchen. Die Partikel können mit bloßem Auge nicht gesehen werden, denn sie haben etwa die Größe von Bakterien.

Das tückische für die Feinstaub Gesundheit ist, dass er in nicht nur in die Lunge eindringt, sondern sogar in die Lungenbläschen gelangen kann. Darüber hinaus kann er Tag, ja sogar Wochen in der Atmosphäre verbleiben. Aufgrund der geringen Größe kann Feinstaub pm2,5 über eine größere Entfernung (bis zu 1000 Kilometer) transportiert werden.

Feinstaub pm2,5 beeinträchtigt die Atemwege und das Herz-Kreislaufsystem

Die Feinstaub Gesundheit ist ein wichtiges Thema, denn Feinstaub pm2,5 wird für einen Großteil von Atemwegserkrankungen verantwortlich gemacht. Feinstaub pm2,5 dringt in die Lunge ein und wird dort als Fremdkörper identifiziert. Es kann in der Lunge zu entzündlichen Veränderungen kommen.

Bei Asthmatikern kommt es zu einer Verstärkung ihrer Krankheit und mehr Menschen müssen aufgrund von Feinstaub pm2,5 die Krankenhäuser aufsuchen. Wie eingangs erwähnt, dringt Feinstaub bis in die Lungenbläschen vor und da die Lunge direkt mit dem Blutkreislauf verbunden ist, kommt es auch hier zu Beeinträchtigungen, die bis zum Herzinfarkt führen können.

Kancerogenität von Feinstaub pm2,5

Die Feinstaub Gesundheit ist auch im Hinblick auf die krebserregende Wirkung von Bedeutung. Studien haben gezeigt, dass selbst Stoffe, die nicht von sich aus als giftig eingestuft worden sind, Tumore in der Lunge erzeugen konnten. Bei den Studien wurde dabei mit einer realistischen Menge an Feinstaub pm2,5 gearbeitet, so dass sich die Ergebnisse durchaus auf den Menschen übertragen lassen. Wie der Lungenkrebs entsteht ist noch nicht vollständig erklärt.

Es werden zwei Möglichkeiten diskutiert: Einmal ist es der Feinstaub pm2,5 selber, der krebserregend wird. Dieser unmittelbaren Zellschädigung steht die mittelbare Gegenüber. Hier wird vermutet, dass die Fresszellen des menschlichen Immunsystems zwar die Partikel vernichten, dabei aber einen Stoff absondern, der als krebserregend gilt. Damit die Feinstaub Gesundheit erhalten bleibt, ist es unumgänglich, die Einwirkung von Feinstaub pm2,5 möglichst zu reduzieren.

Feinstaub in NRW

Feinstaub in NRW konzentriert sich besonders in Ballungsgebieten. In NRW wurden bereits am 19. März 2014 Feinstaub Grenzwerte über 100 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Trockenheit und Windstille haben dazu geführt, dass die festgelegten Feinstaub Grenzwerte von 50 Mikrogramm an vielen Messstellen deutlich überschritten wurden. Neben dem Verkehr wird Feinstaub in NRW durch die Industrie wie in Duisburg-Marxloh/Bruckhausen hervorgerufen. Die schmutzigste Luft in NRW gibt es an der Kiebitzmühlenstraße. Nirgendwo in NRW sind die Feinstaub Grenzwerte durch Verkehr und Industrie höher.

Gesundheitsrisiko durch Feinstaub in NRW

Feinstaub in NRW bildet sich aus Dieselruß, Reifenabrieb, Abgasen von Industriebetrieben und Heizungen. Die Partikel sind so klein, dass sie eingeatmet werden und im Körper Krankheiten wie Bronchitis, Entzündungen, Asthma oder Krebs auslösen können. Deutschlandweit sterben jährlich rund 65.000 Menschen durch eine Krankheit, welche durch höhere Feinstaub Grenzwerte ausgelöst wurde.

Belastung durch Feinstaub in NRW verringern

Umweltzonen sind nicht nur in NRW ein erster Schritt, um die Feinstaub Grenzwerte nachhaltig zu senken. In einer Umweltzone dürfen nur schadstoffarme Fahrzeuge mit einer Umweltplakette fahren. Handwerksunternehmen werden seit Oktober 2013 bei der Anschaffung eines abgasfreundlichen Nutzfahrzeuges unterstützt. Wer sich für die Abgasnorm Euro sechs entscheidet, dem wird ein Tilgungszuschuss von 800 Euro gewährt. Mit der Förderung soll der Anteil der Nutzfahrzeuge mit grüner Plakette zur Senkung von Feinstaub in NRW deutlich über dem derzeitigen Stand erhöht werden.

Grüne Plakette in NRW ab ersten Juli 2014

Ab ersten Juli 2014 dürfen in NRW nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette zur Senkung der Feinstaub Grenzwerte in eine Umweltzone einfahren. Davon sind rund 20 Städte mit hohem Feinstaub in NRW wie Bochum, Bottrop, Castrop-Rauxel, Duisburg, Dortmund, Essen, Gladbeck, Gelsenkirchen sowie Herten, Herne, Mühlheim, Oberhausen und Recklinghausen betroffen. In Mönchengladbach gilt die grüne Plakette schon seit Januar 2014. Experten rechnen mit einer Senkung der Feinstaub Grenzwerte um 10-12 Prozent. Mit einer gelben Plakette darf dann noch in Münster und Remscheid gefahren werden. Das Bußgeld bei fehlender oder gefälschter Plakette liegt bei 40 Euro.

Feinstaub in München

Feinstaub in München

Feinstaub ist ein Umweltproblem, das uns tagtäglich in den Medien begegnet. In den meisten Ballungsgebieten und Großstädten werden die höchsten Werte erreicht, auch die Belastung durch Feinstaub in München ist immer wieder ein Thema. Je nach Wetterlage steigen die Werte an und bringen eine gesundheitliche Beeinträchtigung mit sich.

Hohe Belastung durch Feinstaub in München

Für die zulässigen Feinstaub-Höchstwerte gibt es seit dem Jahr 2005 eine einheitliche Regelung, die europaweit gilt. Sie besagt, dass an höchstens 35 Tagen pro Jahr das Tagesmittel den Grenzwert von 50 Mikrogramm pro cbm Luft nicht überschritten werden darf. Ab 2015 sind diese bisherigen Richtwerte bindend. Da das gesundheitliche Risiko durch die Feinstaubbelastung steigt, sind Maßnahmen gefragt, die eine kurz- und mittelfristige sowie langfristige Senkung von Feinstaub in München bringen. Immer wieder wird davor gewarnt, dass Heizungs-Emissionen und Autoabgase in der Innenstadt eine schädliche Feinstaubbelastung erzeugen.

Maßnahmen gegen den Feinstaub in München

Um der erhöhten Feinstaubbelastung entgegen zu wirken, wurden bereits verschiedene Maßnahmen getroffen. Dazu gehört in erster Linie ein Durchfahrverbot von München für LKWs. Seit der Einführung der LKW-Maut wurde die Innenstadt von vielen LKW-Fahrern als Alternativ-Strecke zur Umfahrung der Autobahn genutzt. Weitere Möglichkeiten, die abgashaltige Luft in höhere Luftschichten zu blasen und die Anwohner vor noch mehr Feinstaubbelastung zu bewahren, wären spezielle Tunnels mit Abgaskamin . Eine ebenfalls wirksame Maßnahme gegen Feinstaub in München ist die Einrichtung von „grünen Wellen“ an Verkehrsampel, sie sorgen für Verkehrsfluss.

Effektive Maßnahmen zur Verringerung von Feinstaub in München

Zur umweltverträglichen Gestaltung des Straßenverkehrs gehört auch der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, die Schaffung von Umwelt-Zonen und die Einführung von Car-Sharing-Angeboten. Günstige Tickets und zusätzliche Park+Ride-Möglichkeiten sollen einen Anreiz für Berufstätige bieten und den Feinstaub in München reduzieren. Weitere Maßnahmen in Hinsicht auf Öl- und Feststoff-Verbrennungsanlagen in Gebäuden sind erforderlich. Neben der Versorgung mit unweltfreundlichen Gas bietet auch der Anschluss an das Fernwärmenetz eine Möglichkeit zur Senkung der Feinstaubbelastung.

Feinstaub in Leipzig

Das Jahr 2014 hat noch gar nicht richtig begonnen, da hat eine Feinstaub Messung in Leipzig bereits wieder die Überschreitung eines Tagesmittelwertes für Feinstaub ergeben. Wahrlich kein guter Start ins neue Jahr, in dem es wieder gilt, die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen. Diese schreiben vor, dass der PM 10 Tagesmittelwert an weniger als 35 Tagen im Jahr einen Wert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter überschreiten darf.

Der Feinstaub in Leipzig zeigt sich von seiner schlechten Seite

In Leipzig werden vier Luftmessstationen betrieben, an denen auch eine kontinuierliche Feinstaub Messung erfolgt. Die Messungen zeigen, dass an den Standorten Mitte und Lützner Straße die gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich PM 10 Überschreitungstagen seit Jahren regelmäßig nicht eingehalten werden.

Beide Stationen sind zwar durch ein hohes Verkehrsaufkommen und schlechte Ausbreitungsbedingungen gekennzeichnet, dennoch zeigen die Messungen, dass sich die Überschreitungstage für Feinstaub in Leipzig gerade in der kalten Jahreszeit, Hausbrand lässt grüßen, häufen.

Die Werte für Feinstaub in Leipzig erfordern einen Luftreinhalteplan

Auf Grund der oben beschriebenen Situation waren die Behörden der Stadt Leipzig, gemäß § 47 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes, verpflichtet, einen Luftreinhalteplan aufzustellen. Der deshalb im Dezember 2009 in Kraft getretene Leipziger Luftreinhalteplan umfasst insgesamt 48 konkrete Maßnahmen, um eine Verminderung der Belastung an Feinstaub in Leipzig zu erzielen. Als zentrale Maßnahme wurde zu Beginn des Jahres 2011 die erste und bisher einzige Umweltzone in Sachsen eingerichtet.

Feinstaub in Leipzig reduzieren

Ob die bisher umgesetzten Maßnahmen des Leipziger Luftreinhalteplans ausreichen, um eine dauerhafte Einhaltung der Grenzwerte sicherzustellen, bleibt unklar. Immerhin stimmen die Zahlen des Sächsischen Landesamts für Umwelt für die Jahre 2012 und 2013 etwas positiv.

Die kontinuierliche Feinstaub Messung an den Standorten Mitte und Lützner Straße zeigt nämlich eine Stabilisierung bei etwa 40 Überschreitungstagen für Feinstaub in Leipzig. Eine verlässlichere Aussage wird erst der nächste Jahresbericht zur Umsetzung der Maßnahmen bringen können.

Entstaubungsanlage

In Büros und Firmen können Sie mit einem Feinstaub Messgerät herausfinden, wie hoch die Feinstaubbelastung am Arbeitsplatz ist. Wenn Sie häufig Schnupfen haben, Ihre Augen tränen oder Sie bei der Arbeit Probleme mit den Atemwegen feststellen, können Sie durch eine Entstaubungsanlage Abhilfe leisten. Feinstaub in der Luft beeinträchtigt Ihre Gesundheit und kann zu Asthma, sowie zu chronischen Erkältungssymptomen führen. Mit einer Entstaubungsanlage nehmen Sie den Staub dort auf, wo dieser entsteht und sorgen somit für frische Luft am Arbeitsplatz.

Die Vorteile einer Entstaubungsanlage

Ein Fachmann kann Ihnen durch das Ergebnis auf seinem Feinstaub Messgerät zeigen, wie belastet selbst die Luft in sauber erscheinenden Büros ist. Drucker, Öfen und produzierende Maschinen sorgen für eine Partikelbelastung der Luft. Vor allem in der kalten Jahreszeit, wenn Sie nicht ständig lüften und der Feinstaub im Raum verbleibt, leistet die Entstaubungsanlage gute Dienste und wird auf dem Feinstaub Messgerät für ein zufriedenstellendes Ergebnis sorgen.

Eine Entstaubungsanlage ist vor allem in der Industrie von großem Vorteil und ein wichtiger Aspekt für die Gesunderhaltung aller Mitarbeiter. Sie entfernt mittels Anzug den Staub aus der Luft, sodass das Atmen leichter fällt und sich die Feinstaub Partikel nicht in Ihren Atemwegen absetzen können. Wenn einige Mitarbeiter in Ihrem Büro oder der Betriebshalle häufig über brennende Augen, über Juckreiz und Husten oder eine laufende Nase klagen, sollten Sie mit einem Feinstaub Messgerät für Erkenntnis sorgen und herausfinden, ob eine Entstaubungsanlage angebracht und wichtig wäre.

Wirkt sich eine Entstaubungsanlage negativ aus?

Falls Sie laute Betriebsgeräusche der Entstaubungsanlage befürchten und aus diesem Grund bisher verzichtet haben, können Sie im wahrsten Sinne des Wortes aufatmen. Die Entstaubungsanlage arbeitet sehr leise und kann direkt mit einem Schlauch an die Geräte angeschlossen werden, die laut Feinstaub Messgerät für eine hohe Feinstaubbelastung in Ihren Räumlichkeiten sorgen. Unterschiedliche Modelle präsentieren sich mit verschiedenen Leistungen und verschiedenen Einsatzmöglichkeiten.

Feinstaub Grenzwerte

Die Feinstaub Grenzwerte sind seit 2005 in Deutschland festgelegt.

Feinstaub hat einen komplexen Bestand aus dem Gemisch von fester wie auch flüssiger Partikel und wird größenabhängig in unterschiedliche Fraktionen eingeteilt. Dabei wird unterschieden zwischen PM 10 (PM=particulate matter), die einen maximalen Durchmesser von 10 Mikrometer (µm) und PM 2,5, sowie ultrafeinen Partikeln, die einen Durchmesser von weniger als 0,1 µm aufweisen.

Feinstaub Grenzwerte
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Wie setzen sich die Feinstaub Grenzwerte zusammen?

Die zulässigen Feinstaub Höchstwerte sind europaweit geregelt und dürfen an höchstens 35 Tagen im Jahr das PM 10 Tagesmittel die vorgeschriebene Grenze von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft überschreiten. Der Jahresmittelwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter darf die Feinstaub Grenzwerte allerdings nicht überschreiten. Seit dem Jahr 2010 gilt ein Zielwert für kleinere Feinstaubpartikel von PM 2,5. Dieser liegt durch das mit dem Feinstaub Messgerät festgestellten Wert bei 25 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresmittelwert. Dieses Ziel der Feinstaub Grenzwerte ist derzeit ein Richtwert, aber ab dem Jahr 2015 bindend.

Wie wird der Feinstaub Grenzwert ermittelt?

Ungefähr 400 Messstationen ermitteln per Feinstaub Messgerät die Belastung. Mit diesen Angaben ermittelt das Umweltbundesamt für eine näherungsweise Deutschlandkarte, die aber nicht genaue Belastungswerte angeben kann, sondern nur schätzungsweise. Es bieten sich zwei Messverfahren an. Viele Stationen messen kontinuierlich mit ihrem Feinstaub Messgerät die Feinstaub Grenzwerte und schicken diese an das Umweltbundesamt. Was sich aber durchaus als lückenhaft erweisen kann. Anders ist es mit dem EU-Standard, der zeitversetzt die Werte per Messgerät im Labor ermittelt.

Wo sind die Feinstaub Grenzwerte am höchsten?

In den meisten Großstädten und Ballungsgebieten sind die Werte am höchsten und dies verstärkt sich je nach Wetterlage. Im Sommer zeigen sich die Feinstaub Grenzwerte am höchsten, was auch eine gesundheitliche Belastung nach sich ziehen kann. Darum muss auch der Feinstaub Grenzwert eingehalten werden, damit die Bevölkerung nicht zu schaden kommt.

Feinstaub bei Kaminöfen

Ein kalter Wintertag wird durch ein kuscheliges Kaminfeuer erst lebenswert. Ein Abend vor dem Kamin könnte eine Idylle sein – wären da nicht die Gefahren, die von Feinstaub bei Kaminöfen ausgehen können.

Feinstaub bei Kaminöfen
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Erkenntnisse über Feinstaub bei Kaminöfen

Das große Thema – Feinstaub bei Kaminöfen. Fest steht, dass dem knisternden Feuer feinste Staubpartikel entsteigen. Und so wird aus manchen Öfen eine gefährliche Giftschleuder, behaupten die Experten. Fakt ist, dass beim seit Jahrhunderten verwendeten Brennstoff Holz, während der Verbrennung natürlich auch feine Staubpartikel entstehen. Ob dieser Feinstaub bei Kaminöfen zu einer gesundheitlichen Gefahr wird oder nicht, hängt allerdings vom technischen Stand des Kaminofens ab.

Alte Öfen verheizen den problematischen Brennstoff Holz häufig mit primitiver Technik. So können giftige Gase und Feinstaub bei Kaminöfen austreten, deren Vorhandensein meist erst eine Überprüfung mit einem Feinstaub Messgerät an den Tag bringt. Doch nicht jeder Kaminofen ist auch ein Luftverschmutzer in der guten Stube, denn Feinstaub bei Kaminöfen kann verringert werden.

Feinstaub bei Kaminöfen – der richtige Umgang mit dem Problem

Wer einen älteren Kaminofen in der Wohnstube hat, der sollte zunächst mit einem Feinstaub Messgerät die Feinstaubbelastung prüfen. Im Zweifelsfall sollte der gesundheitsbewusste Verbraucher über den Austausch des alten Modells gegen einen der feinstaub reduzierenden, modernen Kaminöfen nachdenken, die für einen geringeren Ausschlag auf dem Feinstaub Messgerät sorgen. Doch auch der beste Kaminofen kann nur umwelt- und gesundheitsschonend arbeiten, wenn er richtig eingeheizt wird.

Schon das richtige Anschüren des Feuers ist ausschlaggebend, denn wenn das Holz am Anfang schon zu langsam abbrennt, kommen viel mehr unverbrannte Kleinstoffe in die Luft. Statt den Kaminofen voll zu stopfen, sollte zunächst nur eine kleine Menge Brennholz angezündet werden. Zudem ist es immer wieder verblüffend, was so mancher Kaminofenbesitzer nicht alles zum Einheizen verbrennt. Grundsätzlich gehört in den Kaminofen nur unbehandeltes und ausreichend trockenes Holz oder Briketts, sofern der Ofen dafür zugelassen ist.

Berliner Feinstaub

Feinstaub Berlin
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Die Umweltzonen Berlin besitzen ihre Licht- und Schattenseiten, weil sie einerseits die hohe Konzentration der Feinstaubbelastung mit der Einrichtung der Umweltzonen reduzieren, andererseits sich neue gesundheitsbedenkliche Risiken entstehen.

Feinstaubbelastung in Berlin

Der Feinstaub in Berlin ist aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens durch Pendler und Warentransporte extrem hoch. Die Folge der hohen Konzentration von Feinstaub in Berlin waren die Überschreitungen der Feinstaub Grenzwerte an allen Messstationen in Berlin. Die daraus resultierende Folge war die Einrichtung der Umweltzonen Berlin, um die Überschreitungen der Grenzwerte beim Feinstaub in Berlin drastisch zu reduzieren. Der Erfolg der Umweltzonen Berlin war innerhalb kurzer Zeit deutlich messbar, weil durch die Neuregulierung der innerstädtischen Tempolimits und der Ausschluss von Fahrzeugen mit hoher Schadstoffbelastung der Feinstaub in Berlin gesenkt wurde.

Umweltzonen Berlin – Maßnahmen gegen den Feinstaub in Berlin

Die Umweltzonen Berlin werden einerseits mit Verboten für Fahrzeuge mit hoher Schadstoffbelastung durchgesetzt und andererseits werden in verkehrsintensiven Bereichen das Tempolimit herabgesetzt, um zusätzlich den Ausstoß von Feinstaub in Berlin zu senken. Beim Verbot von bestimmten Fahrzeuggruppen werden teilweise nur Fahrzeuge mit der grünen bzw. mit der Feinstaubplakette 4 erlaubt.

Insbesondere Diesel-Fahrzeuge werden dann nur geduldet, wenn sie einen Partikelfilter besitzen. In dicht besiedelten Wohngebieten werden immer mehr Umweltzonen in Berlin geschaffen, um die mittlerweile akzeptablen Schadstoffwerte noch mehr senken zu können. Allerdings sind besonders jetzt in der Winterzeit die Schornsteine eine Quelle für saisonale Erhöhung der Schadstoffmesswerte, die nur durch die Regulierung und Festsetzung der Schadstoff-Grenzwerte eingedämmt wird.

Licht- und Schattenseiten der Umweltzonen Berlin

Die Senkung des Feinstaub in Berlin reduziert das Risiko für die Erkrankung der Bevölkerung in Berlin, jedoch beinhalten die Maßnahmen der Umweltzonen Berlin andere Risiken in Form von anderen Schadstoffbelastungen. Die Zulassung von Fahrzeugen mit Partikelfiltern in den Umweltzonen Berlin offenbart ein neues Problem, weil durch die Partikelfilter ein erhöhter Austoß von Stickstoffdioxid produziert wird, welche für den Menschen ebenfalls gesundheitsgefährdend sind. Die Eindämmung des Feinstaubs lässt ein neues Problem entstehen, welches wahrscheinlich auch nur mit einem Verbot für Fahrzeuge mit Partikelfiltern zu entgegen sein wird.

Feinstaub in Stuttgart

In einigen deutschen Städten nimmt die Feinstaubbelastung zwar ab, allerdings kann noch lange keine Entwarnung gegeben werden. Der Feinstaub in Stuttgart überschreitet nach wie vor seine Grenzwerte und immer wieder schlägt das Feinstaubmessgerät Alarm.

Der Feinstaub in Stuttgart nimmt stetig ab

Feinstaub in Stuttgart
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Seit die EU Feinstaub Grenzwerte eingeführt hat, nimmt der Feinstaub in Stuttgart nach und nach ab. Den Hauptverursacher in dieser Stadt stellt immer noch der Verkehr dar. Zwar zeigt das Feinstaubmessgerät immer wieder normale Werte an, aber es gibt auch Tage, an denen die Werte ansteigen. Trotz einer stufenweisen Einführung von Umweltzonen und einem Fahrverbot für LKW´s konnte das Problem mit dem Feinstaub in Stuttgart noch nicht voll und ganz in den Griff bekommen werden. Auch wenn die Belastungen mit dem Feinstaub in Stuttgart in den letzten Jahren zurückgegangen sind, aber von „Traumwerten“ kann hier noch lange nicht die Rede sein.

Die Feinstaub Grenzwerte werden überschritten

Trotz der Neuerungen wurden die Grenzen für den Feinstaub in Stuttgart in den letzten Jahren immer noch überschritten. Doch Stuttgart steht mit diesem Problem durchaus nicht alleine da. Auch andere Städte in Deutschland bringen regelmäßig das Feinstaubmessgerät zum Alarmieren. Um dieses Problem in den Griff bekommen zu können, wurden immer wieder Wissenschaftlerteams losgeschickt. Diese konnten zwar mit Studien belegen, dass die Belastung mit Feinstaub bis zum Jahre 2020 um knapp 20 Prozent reduziert werden kann, trotzdem wird in einigen Städten das Feinstaubmessgerät immer noch Werte anzeigen, welche weit über der EU-Norm liegen.

Feinstaub kann zur Belastung werden

Der tückische Feinstaub in Stuttgart ist nicht zu sehen, stellt aber eine Beeinträchtigung und Gefahr dar. Feinstaub in Stuttgart und anderen Städten in Deutschland kann mit der Zeit zu einer Belastung für die Gesundheit werden. Die Partikel sind gefährlich und können sich ungehindert in der Lunge ablagern, was im schlimmsten Falle auch zu einem Lungenkarzinom führen kann.

Feinstaub Belastung

Feinstaub durch Schlot eines Industriebetriebes
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Experten messen häufig einen hohen Anteil von Feinstaub in Deutschland. Diese winzigen Partikel stellen für Menschen eine große gesundheitliche Gefährdung dar. Deswegen reagieren die Behörden mit verschiedenen Maßnahmen, um eine zu große Belastung durch Feinstaub in Deutschland zu vermeiden.

Feinstaub kann zahlreiche Erkrankungen verursachen

Bei Feinstaub handelt es sich um eine Sammelbezeichnung für unterschiedliche Teilchen, die sehr klein sind und durch die Luft schweben. In dieser Winzigkeit liegt die Gefahr für die Menschen. Natürlicher Schutz, wie zum Beispiel die Nasenhärchen, funktionieren nicht. Feinstaub kann bis in die Lungen gelangen und sich dort festsetzen. Dringen sie in Lungenbläschen ein, steigt die Wahrscheinlichkeit von Lungenkrebs.

Asthmatiker leiden bei hoher Belastung mit Feinstaub unter stärkeren Atmungsproblemen. Mediziner verweisen zudem auf erhöhte Risiken, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden. Allergien können dadurch ebenfalls ausgelöst werden. Kinder leiden unter Feinstaub in Deutschland und in anderen betroffenen Gebieten besonders: Studien belegen einen Zusammenhang zwischen Mittelohrentzündungen und Feinstaub.

Feinstaub Problem vor allem in Großstädten

Besonders Großstadtbewohner sehen sich den vielfältigen Risiken ausgesetzt. Hier leben viele Menschen auf geringer Fläche, das Verkehrsaufkommen ist hoch. Fahrzeuge erhöhen die Konzentration von Feinstaub enorm, unter anderem durch die Motoren und Reifenabrieb. Auch Heizungsemissionen sorgen für einen Anstieg des Feinstaub-Anteils. Feinstaub in Deutschland steht als Problem deshalb vor allem in den Metropolen und dicht besiedelten Gebieten wie dem Ruhrpott auf der politischen Agenda.

Maßnahmen gegen Feinstaub in Deutschland

Die Europäische Union schreibt den Mitgliedsstaaten vor, bei einer gewissen Anzahl an Grenzwertüberschreitungen in einzelnen Kommunen einen Aktionsplan aufzustellen und konkrete Maßnahmen umzusetzen. Da Feinstaub in Deutschland vielerorts diese Grenzwerte zu häufig übertrifft, gibt es mittlerweile in einigen Großstädten Umweltzonen. Diese dürfen nur von Fahrzeugen befahren werden, die wenig Feinstaub produzieren. Dafür hat der Gesetzgeber die Feinstaubplakette eingeführt, an welcher Ordnungsbehörden die Berechtigung erkennen können. Zudem fördert der Staat Partikelfilter für Autos, um den Feinstaub in Deutschland zu reduzieren.