Luftverschmutzung

Die Luft gehört zu den wichtigsten Dingen, die auf der Welt existieren und ohne die kein Leben möglich wäre. Trotzdem finden sich unterschiedlichste Ursachen für Luftverschmutzung, die ebenfalls den ganzen Planeten beeinflussen. Mutter Natur verfügt über genügend Ressourcen um selbst die Luft zu filtern, doch kann beim Wissen über die Ursachen effektiv nachgeholfen werden.

Industrieanlage // industry factory

Die Haupt-Ursachen für Luftverschmutzung

Jeder kennt den dunklen Smog, der über Großstädten wie Peking oder Rom hängt und kaum eine Sicht auf die Stadt ermöglicht. Smog ist die größte Belastung für die Umwelt und entsteht vor allem durch Verbrennungsmotoren von Fahrzeugen, Fabriken und Kraftwerken, die die beiden Gase CO² und CO ausstoßen, die gleichzeitig zu den gefährlichsten Gasen für den Menschen gehören.

Sie bilden etwa 40 Prozent der Ursachen für Luftverschmutzung und nehmen dadurch auch den größten Teil der Beschädigung des Ozonlochs ein. Stickstoffoxid ist ein Nebenprodukt, welches ebenfalls bei dieser Form der Verbrennung auftritt und auch bei Waldbränden gebildet wird, die stark belastend sind. Die Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Kohl oder Öl ist eine weitere Belastung, die vor allem Pflanzen, die Filter der Erde, zerstört.

Weitere Ursachen für Luftverschmutzung

Die Luftverschmutzung entsteht zur heutigen Zeit durch Feinstaub, der zu 99 Prozent vom Menschen verursacht wird. Der Feinstaub gehört zu den häufigsten, künstlichen Ursachen für Luftverschmutzung, denn Waldbrände und Naturkatastrophen sind die einzigen Möglichkeiten, die natürlich vorkommen. Der Feinstaub, der sich zur heutigen Zeit findet, entsteht durch eine Vielzahl von Innovationen, die dem Menschen helfen:

Elektrosmog, der durch elektrische Geräte verursacht wird, ebenfalls durch schlecht isolierte Stromleitungen, Pestizide und Insektizide, Düngemittel, die als feiner Staub in die Luft gelangen, radioaktiver Niederschlag und das Sick-Building-Syndrome, welches nur innerhalb von schlecht belüfteten Gebäuden auftritt. Die Ursachen für Luftverschmutzung lassen sich kaum von der Natur filtern, was die Menschen dazu veranlasst hat, neue Möglichkeiten für die Luftfilterung zu entwickeln.

Umweltzonen in Deutschland

Die Belastung der Luft wird immer höher und strapaziert damit die Umwelt und Gesundheit der Bevölkerung. Auflagen zur Schadstoff-Senkung und eine strengere Überwachung sind daher sinnvoll. Aus diesem Grund wurden Umweltzonen in Deutschland geschaffen, um besonders in den Städten die Feinstaub-Belastung zu senken.

Umweltzone
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Wo gibt es Umweltzonen in Deutschland?

In immer mehr deutschen Städten werden Umweltzonen ins Leben gerufen, denn die Feinstaub-Belastung wird zunehmend zur Belastung in den Ballungsgebieten. Bereits im Januar 2008 wurden in den Städten Berlin, Hannover und Köln Umweltzonen errichtet. Das Prinzip hatte Erfolg und seitdem entschließen sich immer mehr Städte, ihre Zentren vor zu hoher Feinstaub-Belastung zu schützen und als Umweltzone zu kennzeichnen. Eine genaue Auflistung der Städte mit diesen Umweltzonen in Deutschland kann dem Internet oder der lokalen Tagespresse entnommen werden.

Wie funktionieren Umweltzonen in Deutschland?

Diese Schadstoffgruppen ermitteln sich aus den zugeordneten Emissions-Schlüsselnummern der einzelnen Automotoren. Die Schadstoffgruppe 2 (rot), 3 (gelb) und die Schadstoffgruppe 4 (grün) sind sowohl als Verkehrsschild, als auch als Plakette zum Aufkleben auf die Windschutzscheibe des betreffenden Autos farblich gekennzeichnet. Autofahrer dürfen diese Zonen nur befahren, wenn ihr Auto den technischen Voraussetzungen entspricht. Welche das sind, kann in jeder Werkstatt erfragt werden. Dort bekommt man auch die Plaketten, die es Ihnen erlauben, die verschiedenen Umweltzonen in Deutschland zu befahren. Feinstaubplaketten können aber auch online bestellt und gekauft werden.

Schützen Umweltzonen in Deutschland wirklich vor Feinstaub?

Lange Zeit war der Nutzen von Umweltzonen umstritten, aber eine neue Studie aus Leipzig beweist, dass sie durchaus einen wertvollen Beitrag zur Feinstaubsenkung leisten. Dank einer neuen Messtechnik wurden dabei kleinste Partikel gezählt und so nachgewiesen, dass die Menge an den gesundheitsschädlichen Dieselruß-Teilchen in den Jahren um 30 Prozent gesunken ist. Das kommt auch unserer Gesundheit zugute, denn über 140 schadstoffbedingte Todesfälle pro Jahr in Berlin können durch Umweltzonen vermieden werden.